- mit eigener (Werbe-)Homepage.
- und weiterer Publicity - darauf folgend eine Schmerzensgeldklage gegen das Land Hessen. [update 3.5.2006]
- Next Step: Der - offenbar vorerst gescheiterte und nun wohl doch advokatisch modifiziert mögliche (Stand 03.01.2007) - Versuch einer Stiftungsgründung.
Ein Leserkommentar im Tagesspiegel lautet dazu passend: "die schlimmste Strafe für diesen schlimmen Mörder wäre es, wenn man in den Medien nicht mehr über ihn berichten würde. Ich fasse es nicht. Eine Provokation folgt der anderen." - die weiteren drei Kommentare erscheinen ebenso treffend. Und Herr Schultz-Tornau ist offenbar mit im Boot - erneut oder noch immer? - Blogillustration. [update 08/2006]
- Nun wurde die Beschwerde zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angenommen, berichten u.a. hr-online (mit Video) und Focus online - damit geht wohl ein weiterer Schachzug der Verteidigung auf, um die letztendlich zu verbüßende Strafe so weit wie möglich zu verkürzen. Kleiner Nebeneffekt: die Publicity für eine weitere Vermarktung bleibt erhalten. [update 04/2007]
Es gibt Dinge, über die ich hier nicht mehr schreiben möchte - dazu gehört dieses Thema; es wird deshalb nur noch aktualisierte Links hier geben.P.S. Jakob von Metzler hat keine Stimme (mehr).
simons, 17.10.2005, Topic 5.. Strafprozess, Criminal Proceedings - 3 comments kommentieren?
Montag, 17. Oktober 2005, 15:57, m marks posted:
Hat der Mann keinen Selbstrespekt?
Andererseits - wofür auch?
simons, 2005/10/17 20:01
In der Kürze liegt die Würze, Frau Marks - Sie haben das ziemlich gut getroffen.
Ich habe mich ziemlich zurücknehmen müssen, hier.
Was mir dabei besonders gegen den Strich geht, ist die ständige Betonung, etwas wiedergutmachen zu wollen und dabei den Mordfall ständig in den Schlagzeilen zu halten. Das erscheint mir gerade das Gegenteil dessen, was der Familie von Jakob von Metzler noch dienlich sein dürfte.
Und ob sich ein Grenzfall wie der hiesige wirklich dafür eignet, eine Grundsatzdiskussion zur Folterfrage auch dann noch fortzuführen, wenn die Öffentlichkeit hierüber bereits Jahre kontrovers diskutiert hat und längst sensibilisiert ist, erscheint mir ebenso zweifelhaft: Bestätigt der EGMR die bisherige Rechtsprechung in Deutschland, so ist außer Schlagzeilen nichts gewonnen. Verurteilt er die Folterandrohung weitergehend als dies bislang erfolgt ist, so wird auch diese Entscheidung keine Grundsätze mehr klären, sondern ebenso umstritten sein und bleiben wie die Positionen bislang. Gewonnen wird deshalb durch das Verfahren meines Erachtens nichts - außer einem Nachschlag für den Täter mit einer gehörigen Portion Aufmerksamkeit.
Als Weblogger habe ich die Freiheit, hierüber nicht (mehr) berichten zu müssen. Ich genieße dieses Privileg gegenüber den "professionellen Medien" im Augenblick außerordentlich.
... link
claudiakilian, 2006/08/23 21:24
Er hat keinen Selbstrespekt. Er macht genau das weiter, was er vor dem Mord getan hat. Er versucht sich eine Welt aufzubauen, in der er der große Macher ist. Mit Hilfe der Medien geht das. Aber es wird nicht gut ausgehen.
Also schweige ich jetzt auch und wende mich ab.
Also schweige ich jetzt auch und wende mich ab.
... link