Donnerstag, 16. Oktober 2003

Reported by Copyfight: the Politics of IP.

G: Bericht über eine Klage der RIAA gegen einen vermeintlichen Kazaa-Verteiler, der jedoch kaum als "Täter" in Frage kommen dürfte. Die Kritik der EFF, die ihn unterstützt, richtet sich vornehmlich dagegen, dass die Klägerin unter der bisherigen Rechtsprechung zum DMCA (Digital Millenium Copyright Act) private Daten von Bürgern für eine Klage gerichtlich ausfindig machen kann und darf, ohne vorab einen hinreichenden Tatverdacht darlegen und überprüfen lassen zu müssen.

In diesem Zusammenhang sollte gleich mit einem alten Missverständnis, das hierzu meist in Deutschland herrscht, aufgeräumt werden: Die amerikanischen Bürgerinitiativen stellen regelmäßig nicht in Frage, dass die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Titel über Musiktauschbörsen illegal sei. Es geht ihnen vielmehr um eine Abschwächung der relativ strikten Schranken unter dem DMCA, und um den Schutz der Privatsphäre (nicht der Privatkopie) vor unverhältnismäßigen Eingriffen von Staat oder Unternehmen.



  

... sind Gegenstand dieses Berichts bei Golem.de und auch bei der betroffenen Website ODEM - Plattform für Online-Demonstrationen und Grundrechte im Internet.

[via Vertretbar.de; inzwischen berichtet hierüber auch heise.de]

Summary: Link to a report about prosecution of an internet activist, who declared as satiric idea to read sites, which are forbidden to link at the phone instead (G) (earlier report about the concret legal questions here at blat.antville.org.



  
Mittwoch, 15. Oktober 2003

"dÄ - die Ärzte - wie immer ohne Kopierschutz" - ein Plädoyer.

Summary: Link to a personal statement of a German blogger against copy control and mistakes in music sales management (G).



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