Thema und Variationen mit allem, was die aktuellen Urheberrechtsdiskussionen in und um das Internet und die Verwertung fremder Bücher so bereit halten. Die Kommentare sind lesenswert, nicht nur, weil alle relvanten Links zum Thema und noch einige mehr sich dort wiederfinden.

Mehr davon nun auch im Update von Andrea Diener mit dem besonderen Hinweis auf Jörg Kaube - "Germany’s Next Autoren-Topmodel". Und VICE - "Hegefeuer der Eitelkeiten".

Das anschließende Interwiew von Frau Hegemann darf natürlich nicht fehlen. Bis 26.02.2010 ist zudem Hegemanns Auftritt in der Harald-Schmidt-Show vom 11.02.2010 (ab etwa 31.50' mit so feinsinnigen Bemerkungen von HS wie: "Wart Ihr das vielleicht selber - ist Dein Vater der Blogger?") noch bei der ARD online.

Nachtrag (1 und 2).



  

Oder: Wie aus der urheberrechtlichen Not eine Tugend gemacht wurde:

"For 3 years you YouTubers have been ripping us off, taking tens of thousands of our videos and putting them on YouTube. Now the tables are turned. It's time for us to take matters into our own hands.

We know who you are, we know where you live and we could come after you in ways too horrible to tell. But being the extraordinarily nice chaps we are, we've figured a better way to get our own back: We've launched our own Monty Python channel on YouTube.

No more of those crap quality videos you've been posting. We're giving you the real thing - HQ videos delivered straight from our vault.

What's more, we're taking our most viewed clips and uploading brand new HQ versions. And what's even more, we're letting you see absolutely everything for free. So there!

But we want something in return.

None of your driveling, mindless comments. Instead, we want you to click on the links, buy our movies & TV shows and soften our pain and disgust at being ripped off all these years."

Somit mit freundlicher Genehmigung:
"Always look on the bright side of life! (aus "Das Leben des Brian"):

Mehr via pythonline.com.



  

Es kam einem Schock gleich, als Radiohead ihr letztes Album „In Rainbows“ bei Erscheinen kostenlos im Internet zum Download anboten – zahlen konnte man auch, wenn man wollte. Die Branche kam ins Grübeln. ...

Eine wachsende Anzahl junger Start-Up-Unternehmen will auf der Popkomm der tradierten Industrie vormachen, wie es laufen könnte: Kleine findige Web-Labels, die Musik über das Internet vertreiben, dem Künstler bis zu 100 Prozent der Einnahmen versprechen und altbackenen Verwertungsgesellschaften wie der Gema damit ein Schnippchen schlagen. ...

Auf den Scheiben finden sich nicht nur Musikstücke, sondern in erster Linie Computerspiele. Millionen-Seller wie „Guitar Hero“, „Singstar“ oder „Rockband“ verkaufen Musik verpackt in Musiksimulationen. Wem das mitgelieferte Repertoire der Spiele nicht ausreicht, der kann sich Tausende Stücke für sein Spiel aus den Online-Shops der Konsolenhersteller laden oder gleich komplette Künstlereditionen der Spiele kaufen. Aerosmith haben mit ihrer Version von „Guitar Hero“ in jüngster Vergangenheit mehr Geld verdient als mit dem Verkauf von CDs. ..."

(Michael Stepper für Focus-Online).