Dienstag, 20. Juli 2004

"Das Zensurverbot betrifft nur die Vorzensur. Repressive polizeiliche Maßnahmen gegen die Aufführung und Verbreitung von Filmen, die die öffentliche Sicherheit oder Ordnung stören, bleiben möglich. Sie erübrigen sich, soweit die Filmwirtschaft die Gefahrenabwehr im Wege der Selbstregulierung vorwegnimmt. Derartige Selbstregulierungen werden nicht als Zensur betrachtet. Ob damit der Tragweite namentlich der FSK-Tätigkeit in vollem Umfang Rechnung getragen wird, erscheint jedoch fraglich. Entstehungsgeschichte und Selbstverständnis der FSK zeigen deutlich eine Zensuraffinität."

Prof. Dr. Ronellenfitsch, Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Tübingen, Kommunikations- und Medienrecht, Vorlesungsskript Sommersemester 2002, pdf 131 S., S. 52 - es folgen weitergehende Ausführungen zur historischen Entwicklung der FSK.

(Zum Lehrstuhl).

Summary: Link to a critic statement about a kind of censorship by the "Voluntarily Self-Control" of the German film industry (FSK Freiwillige Selbstkontrolle der deutschen Filmwirschaft), following the idea of The Motion Picture Production Code of 1930 (Hays Code).



  
Montag, 19. Juli 2004

"School to put electronic tags on students to monitor safety".

Summary (G): "Funketiketten für japanische Schulkinder".



  
Sonntag, 18. Juli 2004
C. Kochinke - German American Law Journal - zur Impressumspflicht:

"Da ein Impressumszwang den US-Ordre Public verletzt, nach dem der Schutz vor Identitätsdiebstahl ein höherrangigeres Rechtsgut als eine dem Mißbrauch ausgesetzte Kontaktangabe darstellt, und den Ersten Verfassungszusatz verletzen würde, andererseits mancher Nicht-US-Leser auf ein Impressum hofft, hier eine Kontaktergänzung zur FAQ/Info-Seite:

"

Summary: Further article of this series about German Sites' "Impressum" - "Erpressum" is a wordplay: "Erpressung" (similary sound) means "extortion" and shows the ambivalence of maintaining disputed legal requirements under German Law.



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