Donnerstag, 14. Oktober 2010

"Die Bankdaten von bis zu 14 Millionen Verbrauchern in Deutschland werden offenbar systematisch für Kundenanalysen verwendet und Handelsunternehmen angeboten. Nach Recherchen von NDR Info bietet Deutschlands größter EC-Netzbetreiber easycash den Abgleich von Kontonummern, die beim Einsatz von EC-Karten in Supermärkten oder Tankstellen gespeichert wurden, mit den Daten von Kunden- und Rabattkarten an. ..." Quelle: NDR.de

Dagegen das Unternehmen: "Das Ratinger Unternehmen betont, keinerlei Daten an Dritte weiterzuverkaufen, wie fälschlicherweise behauptet wird. ..."

Soll wohl heißen: Kein Datenverkauf, aber durchaus Datenabgleich nach Bedarf. [Update] Aufklärung nun hier: Was möglich ist, muss ja nicht sein. (Zumindest noch nicht.)



  
Montag, 4. Oktober 2010

weiß alles über dich - Satire pur.

[via shithappens]



  
Donnerstag, 16. September 2010

"Die Familie der 14-jährigen Nat veröffentlicht ihr gesamtes Leben über einen Videoblog im Internet. Nats Mutter Margot und ihr neuer Mann Michel scheinen davon besessen, so viel wie möglich live zu filmen, um ihre Popularität in der Bloggergemeinschaft zu steigern. Auch für Nat ist die Webcam integraler Bestandteil ihres Privatlebens: Zu ihrer eigenen Belustigung hält sie Kontakt mit anderen Surfern, die teilweise fragwürdige Beziehungen mit ihr pflegen. ..."

Über die von der Regisseurin und Drehbuchautorin selbst gefilmten Handkamerabilder gewinnt der Zuschauer einen intimen Einblick in das Leben einer Familie, die durch ihre exhibitionistische Lebensweise den Blick für das Innere ihrer Mitglieder verliert. Virtuelle Beziehungen freundschaftlicher, sexueller oder voyeuristischer Art, das Leben in ständiger Erreichbarkeit, unstillbares Mitteilungsbedürfnis und die Sehnsucht nach Aufmerksamkeit sind Themen, die in "Zwischen uns das Universum" authentisch und in Handkameramanier technisch konsequent umgesetzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die für die Generation der "digital natives" exemplarische Nat, für die ein Leben ohne Internet unmöglich scheint."

gestern bei arte.



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