Wenn beidseits schutzwürdige Rechtsgüter aufeinanderprallen, ist eine reibungslose Auflösung seit jeher fast ausgeschlossen:

Der Appell gegen die Kriminalisierung von Wikileaks unter Federführung der taz
(hier die Beschreibung
, hier extern zusammengefasst) spricht sich klar für Wikileaks aus:

"... die Menge an Dokumenten liefert der Öffentlichkeit einen weit tieferen Einblick in staatliches Handeln als bisherige Veröffentlichungen in klassischen Medien.

Der Journalismus hat nicht nur das Recht, sondern die Aufgabe, den Staat zu kontrollieren und über die Mechanismen des Regierungshandelns aufzuklären.

Er stellt Öffentlichkeit her. Ohne Öffentlichkeit gibt es keine Demokratie. Der Staat ist kein Selbstzweck und muss eine Konfrontation mit den eigenen Geheimnissen aushalten. ..."

Das hat etwas für sich - ich fürchte aber, dass bei näherer Betrachtung die Sache nicht ganz so einfach sein wird -> Einleitung. Die Entwicklung ist jedenfalls spannend und wird unsere Welt so oder so verändern - und hat sie schon - unumkehrbar - verändert.



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