"Sie reden von einem Fehler, aber nie von einem Plagiat.

Nein, weil es auch nicht ein Plagiat ist. Ich habe nicht einfach das ganze Buch eines anderen abgeschrieben und zu meinem Buch erklärt. [...]

Warum können Sie, acht Monate danach, nicht einfach sagen: Ich habe abgeschrieben?

Ich sage es doch. Es ist nur eine Frage, wie man das sagt. Weil es ein Unterschied ist, ob man das absichtlich macht oder ob das Abschreiben das fatale Ergebnis einer chaotischen und ungeordneten Arbeitsweise ist. Das ist für mich ganz wichtig, weil es auch etwas mit der eigenen Ehre zu tun hat.

Wenn Sie sich eingestehen müssten, dass Vorsatz bestanden hat...

...dann würde ich es sagen! [...]"

Giovanni di Lorenzo unter Mitarbeit von Jan Patjens für die Zeit.de, hier in der Nachveröffentlichung unter Tagesspiegel.de.

Die Kommentare sprechen Bände, zusammengefasst agiert KTG nicht nur danach weiter frei nach dem Motto:

"2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach' mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ..."
(Astrid Lindgren).

[Ergänzung:] Zwischenzeitlich mehren sich die Buchbesprechungen zu "Vorerst gescheitert"; kurz und knapp zusammengefasst, inklusive des Fazits weiterer Besprechungen (und Befürchtungen) etwa Lutz Kinkel für stern.de unter der Überschrift: "Der Sound des Größenwahns", Volker Zastrow für Faz.net: Der Entfesselungskünstler oder noch einmal Jürgen Kaube: "Er war's gar nicht".



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